Vorausschauende Planung und der Blick für das „große Ganze“ bestimmen den Verlauf von Genehmigungsverfahren. Mit Erfahrung und Struktur sorgen wir für einen erfolgreichen Projektstart. Wir steuern interne und externe Experten und koordinieren Fachgutachter. Wir sichern einen hohen Wissenstransfer und Termintreue innerhalb des Projekts. Wir kümmern uns darum, dass konsistente Antragsunterlagen zum erfolgreichen Abschluss des Genehmigungsprojekts führen und kein Belang auf der Strecke bleibt.
Strategie & Konzept
Energiewendeprojekte wie der Energiespeicher Riedl, SuedLink, Ultranet, Gas- und Dampfkraftwerke oder Pumpspeicherwerk Atdorf, selbst Transformationsprojekte der Mobilität wie eine Straßenbahn in Nürnberg zeigen: frühzeitige konzeptionelle und strategische Überlegungen und Studien zur Genehmigungsfähigkeit und zu Genehmigungsverfahren sind unerlässlich zur Beurteilung der Machbarkeit von Projekten.
Wir erstellen:
Studien zur Genehmigungsfähigkeit
Beurteilung von genehmigungsrechtlichen Anforderungen bei:
UVP-Pflicht bzw. allgemeine oder standortbezogene Vorprüfung, Feststellung des Untersuchungsrahmens (Scoping)
Auslegungsfähige Unterlagen
…
Genehmigungsfachliche Risikoanalysen
Risiken (Beispiele, nicht abschließend):
Schnittstellen zu anderen Anlagen / Selbstständigkeit der Anlage
Bebauungsplan
Wasserrechtlicher Antrag
Räumliche Alternativen
Umweltverträglichere Varianten
Akzeptanz …
Projektplanung und -struktur
Wir kennen die guten Gründe für eine realistische Planung der Genehmigungsphase. Sie stellt sicher, dass die richtigen Erwartungen beim Antragsteller und Vorhabenträger sowie den Behörden bestehen, was bis wann und in welcher Qualität als Antrag in das Verfahren eingebracht und genehmigt wird. Unsicherheiten im Projektablauf und Projektrisiken werden durchdacht, Konflikte minimiert. Nur wenn der Status Quo bekannt ist, kann eine effiziente Steuerung der Arbeitspakete der Genehmigungsphase durch die Projektleitung erfolgen.
Wir beraten, unterstützen und erstellen:
Zusammenstellen von Projektteams unter Berücksichtigung unseres Netzwerks
Projektstrukturplanung unter Berücksichtigung der verfahrensspezifischen Anforderungen
Definition von Arbeitspaketen der Genehmigungs- und Umweltplanung
Terminplanung der Genehmigungsphase unter Berücksichtigung der verwaltungsrechtlichen Zeitvorgaben
Projektsteuerung und Nachverfolgung
Verwaltungsverfahren & Behördendialog
frühe Öffentlichkeitsbeteiligung vorbereiten und durchführen
Abstimmung des Antragsumfangs und der erforderlichen Fachgutachten mit den beteiligten Behörden
Behördenbesprechungen vorbereiten
Abstimmungsinhalte mit Genehmigungs- und Fachbehörden, Trägern öffentlicher Belange erkennen
Umwelt- & Fachgutachterkoordination
Ausschreibung von Gutachterleistungen
Ausschreibung von Planungsleistungen der Genehmigungsphase (z.B. Umweltunterlagen)
Fachgutachten steuern
Spezialgebiet/ Kernkompetenz Umweltkoordination: Genehmigungsverfahren im Umweltbereich werden mit zunehmender Tendenz von einer sehr komplexen Umweltgesetzgebung getragen. Die Einordnung des Vorhabens oder der Anlage in das Umweltrecht erfordern Expertenwissen
Während der Erstellung der Umweltunterlagen frühzeitige Abstimmung und Optimierung landschaftspflegerischer Maßnahmen mit Bauabläufen für reibungslose Projektübergaben an Ihre Bauabteilungen
Mitarbeit und Unterstützung bei der Erstellung und Bearbeitung von Antragsunterlagen des Vorhabenträgers
Schnittstellenmanagement der projektbeteiligten Fachbereiche bspw. organisierte Verteilung und Bereitstellung der Planungsgrundlagen und -daten
Plausibilitätsprüfung der Planungsunterlagen und Fachgutachten
Zusammenstellen der unterschriftsreifen Antragsunterlagen
Erstellung von Druckfassungen oder digitalen Planungsordnern zur Veröffentlichung & Offenlage von Antragsunterlagen
Antragzusammenstellung, Druck und Veröffentlichung
Erstellung von Druckfassungen oder digitalen Planungsordnern zur Veröffentlichung & Offenlage von Antragsunterlagen
Zu Genehmigungsmanagement & Umweltkoordination passende Referenzen:
#Leitung
Großprojekt Netzverstärkung Neckar-Odenwald
Das Projekt P302 mit der Maßnahme (M511) wurde erstmals im Netzentwicklungsplan 2017-2030 beantragt und 2019 bestätigt. Seit 2021 ist sie als Vorhaben 68 im Bundesbedarfsplangesetz festgeschrieben. Das Projekt sieht vor, auf den bestehenden Strommasten einen zweiten 380 kV-Stromkreis zwischen den Umspannwerken Höpfingen und Hüffenhardt aufzulegen.
Freileitungsneubau einer 110-kV-Freileitung im Saarland
Der Verteilnetzbetreiber plant den Neubau einer ca. 25 km Freileitung im Saarland. Die Errichtung erfolgt zwischen zwei Umspannwerken und einem noch festzulegenden Netzanschlusspunkt eines Übertragungsnetzbetreibers.
Auf dem Gelände der Grosskraftwerk Mannheim AG (GKM) wird eine zweite Flusswärmepumpe errichtet. Sie ist aktuell die weltweit größte in Planung befindliche Flusswärmepumpe. Die Anlage wird eine thermische Leistung von 165 MW besitzen und nutzt Rheinwasser als Wärmequelle.
Fuel-Switch in Stuttgart-Münster – Errichtung und Betrieb eines neuen Gaskraftwerks
Am Kraftwerkstandort Stuttgart Münster wird im Rahmen der Fuel-Switch-Vorhaben der EnBW ein neues Heizkraftwerk errichtet, bestehend aus zwei Gasturbinen mit Abhitzekessel und drei Heißwasserkesseln. Diese werden im zukünftigen Betrieb die bestehenden Kohlekessel ablösen, welche nach erfolgreicher Inbetriebnahme des Heizkraftwerks rückgebaut werden.
Ersatzneubau und Netzverstärkung Rippolingen – Istein
Die Leitungsanlagen 7550 und 5150 wurden in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts errichtet. Nach über 60 Jahren haben die Masten die Grenzen ihrer Betriebsdauer und Leistungsfähigkeit erreicht und müssen erneuert werden. Das Vorhaben umfasst den Ersatzneubau von insgesamt 159 Masten auf einer Leitungslänge von rund 54 km in 13 Gemeinden. Die Maßnahmen sollen so weit wie möglich in bestehender Trasse erfolgen.
Energiespeicher Riedl und Organismenwanderhilfe Jochenstein
Die Donaukraftwerk Jochenstein AG plant die Errichtung eines modernen Pumpspeichers, des Energiespeicher Riedl. Parallel wird eine Organismenwanderhilfe zur Herstellung der Durchgängigkeit für die aquatische Fauna zwischen dem Ober- und Unterwasser der Staustufe Jochenstein geplant. enpros unterstützt den Wasserkraftbetreiber als Teilprojektleitung Umweltkoordination.
Die TransnetBW GmbH plant, die Freileitung zwischen dem Umspannwerk Eichstetten und der Bundesgrenze (FR) zu erneuern. Das Vorhaben überschreitet die Grenze zu Frankreich. Die französischen Behörden und Öffentlichkeit sind gem. §§ 54 UVPG zu beteiligen.
Die TransnetBW GmbH plant als Netzverstärkungsmaßnahme zwischen Daxlanden und Eichstetten, über rund 146 km, den Ersatzneubau einer 220-kV-Leitung als 380-kV-Leitung. 5 Umspannwerke sind dabei einzubinden. enpros unterstützt den Übertragungsnetzbetreiber über Jahre als Schnittstelle zur Umweltplanung und führt das Einwendungsmanagement in 9 Planfeststellungsverfahren durch.
Am Standort GKM ist die Errichtung eines Fernwärmenachheizers mit einer thermischen Leistung von bis zu 160 MW geplant. Die Anlage soll mit Erdgas und Biomethan betrieben sowie wasserstofffähig ausgeführt werden.
Energiezentrale für das Nahwärmenetz Stader Altstadt
Geplant ist eine Energiezentrale die der Einspeisung in das Nahwärmenetz der Hansestadt Stade dient. Die Anlage umfasst 10 Wärmepumpen mit einer Gesamtleistung von ca. 11.870 kW, drei Biomethan-Kessel mit insgesamt ca. 12.000 kW, einen Biomasse-Kessel mit ca. 5.200 kW einschließlich Hackschnitzellager sowie zwei Pufferspeicher mit jeweils 100 m³ Speichervolumen.
Im Zuge der Energiewende und einer sicheren Energieversorgung wird ein Ersatzneubau des Umspannwerks (UW) Dellmensingen notwendig. Aufgrund dieses Umbaus ist es erforderlich, dass die Leitungseinführungen der vorhandenen Stromkreise ebenfalls erneuert bzw. auf die neuen Portale verlegt werden.
Aufgrund des Ausbaus der erneuerbaren Energien und dem damit verbundenen Anstieg der Anforderungen an das Stromnetz wird die existierende 380 kV-Schaltanlage des Umspannwerks in Pulverdingen durch TransnetBW erneuert und erweitert. Damit verbunden ist die Umverlegung und Neuanbindung diverser Bestandsfreileitungsanlagen, um den Betrieb des erweiterten Umspannwerks sicherzustellen.
Die E.ON Energy Projects GmbH plant am Standort der DS Smith Paper Deutschland GmbH in Aschaffenburg den Ersatz einer Reststoffverwertungsanlage. Es sind eine moderne und effiziente Abfallmitverbrennungsanlage sowie zwei neue Großwasserraumkessel geplant. Enpros unterstützt mit dem Genehmigungsmanagement bei der Durchführung des immissionsschutzrechtlichen Änderungsverfahren nach § 16 BImSchG mit gleichzeitiger Genehmigung von Neuanlagen nach der 17. BImSchV und der 44. BImSchV.
Am Standort Grundremmingen beabsichtigt die RWE AG eine Spitzenlastanlage zur Abdeckung von Versorgungsspitzen und -engpässen im Stromnetz zu errichten und zu betreiben. Hierfür ist der Neubau einer Gasmotorenanlage, bestehend aus 28 Gasmotoren geplant, die insbesondere in Zeiten von geringer Windkraft und Dunkelflauten betrieben werden soll.
SuedLink soll den Norden Deutschlands mit den südlichen Verbrauchszentren verbinden. Es wird als Erdkabel in Gleichstromübertragungstechnik ausgeführt. Die Korridorlänge des Projektpartners TransnetBW GmbH beträgt ca. 468 km Länge. enpros unterstützt den Übertragungsnetzbetreiber bei der Projektsteuerung der faunistische und floristische Kartierungen von rund 47. 000 ha.
Im Zuge der Energiewende haben sich die Rahmenbedingungen für eine sichere Energieversorgung verändert. Ein Neubau des Umspannwerks Wendlingen ist notwendig und macht eine Anpassung der Leitungseinführung im Norden des Umspannwerks als Folgemaßnahme erforderlich.
In einem Industriepark soll die Wärmeversorgung modernisiert werden. Ziel der Modernisierung ist es die Wärme künftig effizienter und kostengünstig in einem Niedertemperaturnetz zur Verfügung zu stellen. Eine grünstrombetriebene Hochtemperatur-Großwärmepumpen-Anlage nutzt die Abwärme und kann somit Heizwärme für den Industriepark bereitstellen.
Die Stromnetz Hamburg GmbH beabsichtigt für Leitungsbauprojekte im Verteilnetz Unterstützungsleistungen im Genehmigungsmanagement extern zu vergeben. Die enpros Genehmigungsmanagement GmbH hat die teilfunktionale Leistungsbeschreibung für künftige Ausschreibungen des Netzbetreibers erstellt.
Änderung der bestehenden Abwasseranlage in eine kunststoffadditive-Anlage (KA-Anlage)
Die L. Brüggemann GmbH & Co. KG betreibt am Standort Heilbronn verschiedene Anlagen zur Herstellung von Kunststoffadditiven (KA), Industriechemikalien und Alkohol. In der KA-Anlage soll zur Reduzierung der Schadstofffracht im Abwasser die Aufbereitung geändert und erweitert werden. Zusätzlich soll eine Reinigungsstation für die hauseigenen Transportcontainer errichtet und in die Abwasseranlage integriert werden.
Änderung des Betriebskonzepts des Überragungsnetztes Strom in Südwestdeutschland, um die für Normbedingungen ausgelegten Freileitungen entsprechend der tatsächlich herrschenden Witterung betreiben zu können.
Genehmigung für den Neubau eines Gas und Dampfkraftwerks (GuD) am Standort Großkraftwerk Mannheim. enpros unterstützt durch Beratung zum Genehmigungsumfang, durch Genehmigungsmanagement und Umweltkoordination im Änderungsverfahren nach BImSchG und UVPG (Scopingunterlage und-termin).
Zur Sicherstellung der Fernwärmeversorgung der Stadt Neumünster werden vorhandene Steinkohlekessel durch eine neue Kesselanlage ersetzt. Die neue Kesselanlage besteht aus zwei Heißwasserkesseln und zwei Dampfkesseln, die sowohl mit Erdgas als auch mit leichtem Heizöl befeuert werden können.
Der Zweckverband Stadt-Umland-Bahn Nürnberg – Erlangen – Herzogenaurach plant mit 26 km Länge Europas größtes Straßenbahnprojekt. enpros unterstützt den Zweckverband im Raumordnungsverfahren und bei der Ausschreibung von Umweltplanungsleistungen für 4 Planfeststellungsverfahren. Die positive landesplanerische Beurteilung nach erfolgreichem Raumordnungsverfahren liegt vor.
Planung für den Bau und Betrieb des Pumpspeicherwerks Atdorf mit einer Leistung von 1.400 MW, einem Speichervermögen von 13 GWh. Mit einer Investitionssumme von 1,6 Milliarden Euro sollte es das größte Pumpspeicherwerk in Europa werden. Das Projekt wurde aus unternehmensstrategischen Gründen nach 9 Jahren Laufzeit beendet.